Aktionswoche „Check meinen Chip“

Die Aktionswoche „Check meinen Chip“ – vom Bundesverband praktizierender Tierärzte in Kooperation mit dem Deutschen Tierschutzbund ins Leben gerufen – findet immer in der zweiten September-Woche statt. In diesem Zusammenhang rufen wir Tierhalter dazu auf, die mit der Mikrochip-Nummer verknüpften Daten ihres Haustieres zu prüfen, damit ein entlaufenes Tier schnell zurück nach Hause vermittelt werden kann. Noch nicht gekennzeichnete Tiere sollten durch einen Chip unverwechselbar gemacht und registriert werden. Nur wenn die Daten zu Tier und Halter im Register aktuell sind, kann ein entlaufenes Fundtier, das im Tierheim landet, auch erfolgreich zurück nach Hause vermittelt werden. Die Kennzeichnung des Tieres muss von einem Tierarzt vorgenommen werden. Dieser setzt dem Tier dazu den reiskorngroßen Transponder mit einer Spritze unter die Haut auf der linken Seite des Halses. Die auf dem Chip gespeicherte 15-stellige Nummer muss jedoch vom Tierhalter selbst beim Deutsche Haustierregister des Deutschen Tierschutzbundes oder bei TASSO registriert werden. Die Aktion „Check meinen Chip“ will darauf aufmerksam machen, dass noch immer zu wenige Tiere gekennzeichnet und noch weniger registriert sind, obwohl nur die Kombination dieser zwei einfachen Maßnahmen sicherstellen kann, dass ein entlaufenes Tier und sein Besitzer schnell wieder zusammenfinden. Für eine Reise in andere EU-Mitgliedsstaaten ist die Kennzeichnung mit Mikrochip ohnehin für Hunde und Katzen vorgeschrieben. Für entlaufene Tiere, die von tierlieben Menschen aufgegriffen werden, ist das Tierheim eine der ersten Anlaufstellen. Pro Jahr nimmt der Tierschutz Ahrensburg-Großhansdorf rund 500 neue Tiere auf, ein Großteil davon Fundtiere. Eine einfache und schnelle Rückführung mit Hilfe einer Kennzeichnung und einer Registrierung bedeutet daher auch eine Entlastung der Tierschützer.

Monika Ehlers