Dringend Unterstützung gesucht

In diesem Jahr bekommen wir vermehrt Anrufe mit Hinweisen, dass freilebende Katzen zum Kastrieren (evtl. mit einer Katzenfalle) einzufangen sind bzw. auch, dass die jungen Kätzchen bereits geboren und ebenfalls einzufangen sind. Für diese Aufgaben brauchen wir dringend Hilfe von einem tierlieben Menschen, der auch Tages-Freizeit hat. Weitere Auskünfte erfragen Sie bitte bei uns im Tierheim (Frau Böttcher – Tel. 04102 / 6 41 11) oder bei Frau Tonn (04102 / 4 11 34).

Monika Ehlers

Liebe Tierfreundinnen und Tierfreunde,

heute wenden wir uns wieder einmal mit einer Bitte an Sie und würden uns sehr über folgende Spenden freuen:

R I N T I   Nassfutter

(400 g- oder 800 g-Dosen)

(alle Sorten außer „Pansen“ – führt bei den Hunden zu gesundheitlichen Problemen).

Herzlichen Dank im Voraus!

Monika Ehlers

WER KENNT MICH ?

Bildschöner Kater, kastriert, gut genährt, bettelt seit einem Jahr im Gewerbegebiet in Bargteheide, Heinrich-Hertz-Straße. Hat er ein Zuhause?

Kontakt unter:  04532 / 21477

Tierschutz im Ausland – Tipps für tierfreundlichen Sommerurlaub

Touristen kommen im Ausland oft mit Tierschutzproblemen in Berührung. Diese reichen von einem Souvenirfoto mit einem Wildtier über Freizeitaktivitäten, wie dem Ritt auf einem Elefanten, bis hin zur Vorführung von Tieren in Shows oder Arenen. Auch „tierische Souvenirs“ sind mit Tier- und Artenschutzproblemen verbunden. Wir informieren Sie zur Urlaubssaison darüber, welche tierschutzwidrigen Praktiken sich hinter den vermeintlichen Touristenattraktionen verbergen.

Wir appellieren an alle Urlauber, das Leid der Tiere nicht zu unterstützen. Nur wenn Reisende entsprechende Angebote meiden, lassen sich Verbesserungen für die Tiere vor Ort erreichen. Oftmals werden die Tiere nur zur Belustigung der Menschen vorgeführt und gequält. Meist fristen sie ein Leben voller Entbehrungen, das den Touristen auf den ersten Blick verborgen bleibt.

Obwohl einige Reiseveranstalter entsprechende Angebote bereits aus dem Programm genommen haben, sind Nachfrage und Angebot nach wie vor groß. Vielen Touristen ist dabei nicht bewusst, dass etwa Elefanten bei ihrer „Ausbildung“ zum Reittier unterworfen werden müssen, was mit Anketten, Fesseln und Schlägen erreicht wird. Der Besuch von Delfinshows und das Schwimmen mit Delfinen fördern die fragwürdige Gefangenschaftshaltung dieser Tiere und indirekt auch den Fang frei lebender Delfine, wie bei den blutigen Treibjagden in Japan. Ebenso blutig sind auch Tierkämpfe, wie der in Spanien traditionelle Stierkampf, bei dem viele Tiere in den Arenen und Übungsanstalten für Toreros einen grausamen Tod finden. Aber auch in Frankreich, Portugal und Mexiko finden Stierkämpfe statt. Bei unblutigen Stierkämpfen werden die Tiere zwar nicht in der Arena getötet, ziehen sich aber während des Spektakels häufig schwere Verletzungen zu – zumal sie oft mehrmals „eingesetzt“ werden. Der Tierschutz ruft alle Touristen dazu auf, solche Spektakel zu boykottieren.

Auch ein auf den der ersten Blick niedliches Foto mit einem Wildtier birgt Tierschutzprobleme: Das ständige Anfassen durch fremde Menschen stresst die Tiere enorm. Viele wurden als Jungtiere gefangen und ihre Mütter getötet. Bei nachgezüchteten Löwenjungen, die gerne als Fotomotiv zum Einsatz kommen, ist es zum Beispiel in Südafrika keine Seltenheit, dass die halbzahmen Tiere beim „Canned hunting“ für Jagdtouristen zum Abschuss freigegeben werden, sobald sie älter und damit für Fotomotive nicht mehr brauchbar sind.

Weil jedes freigekaufte Tier sofort durch ein anderes ersetzt wird, raten wir auch vom Freikaufen eines Tieres ab. Die skrupellosen Tierhändler leben von der Hilfsbereitschaft der Touristen und machen damit großen Profit. Nicht zu vergessen sind auch Tierqual-Souvenirs, wie Taschen aus Krokodilleder, Pelze oder Schnitzereien aus Elfenbein, auf die tierliebe Urlauber auch aus Artenschutzgründen lieber verzichten sollten.

Monika Ehlers